eduScrum® Regionalgruppe München

eduScrum® Regionalgruppe München

Dezember 1, 2020 Aus Von Bea and Entwurf

Wer sind wir?

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die aktiv mit Lean & Agile Methoden wie z.B. Scrum in ihrem beruflichen Alltag z.B. als Trainer, Dozenten, Coach, in Produkt-/Projekt- oder Prozessverantwortung tätig sind. Wir haben uns über den Austausch in verschiedenen agilen Communities kennen gelernt und das Interesse, unser Wissen über den beruflichen Alltag hinaus weiter zu geben, hat uns zusammen gebracht.

Wir decken beruflich eine große Bandbreite ab. So haben wir als Mitglieder Lehrkräfte, Beschäftigte aus der Wirtschaft (Allianz, Infineon, Telefonica, …), aus öffentlich rechtlichen Gesellschaften (Bayrischer Rundfunk), Beratungshäuser (codecentric, Colenet, Improuv) und der psychologischen Beratung (Heilpraktiker).

Warum machen wir das? Was bewegt uns?

Da wir durch die Anwendung agiler Methoden erfahren haben, wie positiv sich dieses Vorgehen auf viele Aspekte der Arbeit auswirkt (Sinnstiftung, Selbständigkeit, Teamarbeit, Motivation, Nachhaltigkeit, etc.) haben wir es uns zum Ziel gesetzt, diese grundlegende Herangehensweise auch Schulen für den Unterricht zur Verfügung zu stellen.

Viele von uns sind dabei Eltern und haben – neben den persönlichen Erfahrungen aus der eigenen Schulzeit  – aktuell Kinder in der Schule bzw. Kinder durch die Schulzeit begleitet.

Die Konzepte „eduScrum“ von Willy Wijnands ist die Basis für unsere Arbeit und wird in vielen Ländern erfolgreich praktiziert.

Was ist unser Angebot?

Wir unterstützen Schulen/Lehrende dabei

das Konzept eduScrum

  • kennen zu lernen (z.B. Schnupper-Workshop, 2 Stunden),
  • es anzuwenden (Grundlagenkurs, 1 Tage / 2 Halbtage plus Unterstützung),
  • Beratung, die Lehr- und Lernmaterialen ggf. anzupassen (Konzeption)
  • bei der Einführung in einer Klasse zu begleiten und
  • für Retrospektiven & Feedback sowohl der Lehrkraft alleine wie auch in der Klassengemeinschaft zur Verfügung zu stehen.

Was ist der Nutzen von eduScrum?

Wir versprechen uns davon, in der Zeit der Digitalisierung und zunehmenden Komplexität der Arbeitswelt Schülerinnen und Schüler frühzeitig und mit mehr Nähe zur Arbeitswelt auf deren Herausforderungen vorzubereiten. Dabei sind wir überzeugt davon, dass viele für den Unterricht positive Aspekte durch eduScrum gefördert werden, wie z.B.

  • Motivation:
    • eduScrum hilft, dass Schülerinnen und Schüler motivierter mitarbeiten & zusammenarbeiten
    • eduScrum wirkt sich motivierend auf die Schulgemeinschaft (Schüler, Lehrer und Eltern) aus
    • eduScrum schafft einen motivierenden Rahmen für selbstorganisiertes Lernen und kontinuierliche Verbesserung
    • eduScrum fördert die Eigenverantwortung bei Schülerinnen und Schülern
    • eduScrum lässt Schülerinnen und Schüler mit mehr Energie, zielgerichtet, effektiv und effizient zusammenarbeiten.
  • Zusammenarbeit & Teamwork
    • eduScrum fördert die produktive Zusammenarbeit in Teams
    • eduScrum ermuntert Schülerinnen und Schüler sich zu einem wertvollen Mitglied eines Teams zu entwickeln, die von ihren Mitschülern für ihre Stärken geschätzt werden
  • Transparenz
    • Dank eduScrum weiß jeder, was er oder sie bis wann zu tun hat.
    • Er oder sie kennt die Bedeutung seiner Arbeit für sich selbst und das Team
    • So arbeiten Schülerinnen und Schüler intensiver und erzielen bessere Ergebnisse
  • Strukturierter Rahmen
    • eduScrum ist ein lebendiger Arbeitsrahmen für co-kreative Abläufe und deren Unterstützung.
  •     Bessere Kommunikation
    • eduScrum fördert wertschätzende Kommunikation
  • Mehr Freiräume
    • eduScrum verschafft Lehrern Freiräume, um sich als Coach um Schüler kümmern zu können

Wie erreichen Sie uns?

Um uns direkt zu kontaktieren senden Sie uns eine Email mit Ihren Kontaktdaten an eduScrum Regionalgruppe München (eduscrum.muenchen@gmail.com).

Bei Interessentinnen und Interessenten über den Großraum München hinaus helfen die Vertreter:innen von eduScrum Deutschland Ihnen gerne weiter.



Wer sind die "Treiber" der eduScrum Regionalgruppe München?

“Ich habe so oft erlebt, wie Mitarbeiter aus verschiedensten Abteilungen mit Scrum durch Selbstorganisation und Übernahme von Verantwortung auf der Basis einer gemeinsamen Produktvision (dem “Why?” - Warum arbeiten wir hier gemeinsam?) zu so leistungsstarken Teams zusammenwachsen sind, die so viele mehr zustande bringen, als das früher mit Arbeitsteilung der Fall war, dass ich dieses Erfolgsrezept als eduScrum gerne auch Lernenden und Lehrenden zugänglich machen möchte.”

Dieter Bertsch

Mit einer Lehre zum Versicherungskaufmann 1977 in das Berufsleben eingestiegen, hat Dieter über die Weiterentwicklung zum Programmierer und über die Rollen als Referats- und Großprojektleiter letztendlich seine Passion in der Tätigkeit als Trainer & Coach für Software- bzw. Produktentwicklungsmethoden gefunden.


Seit 2007 ist Dieter mit Lean Management und agilen Methoden wie Scrum operativ tätig und hat als Coach eine Vielzahl von Teams aufgebaut und betreut. Als Trainer hat er inzwischen gut 1.000 Kolleginnen & Kollegen in diesem Wissensbereich geschult. 


Mit dem bevorstehenden Ende seiner beruflichen Tätigkeit hat sich Dieter vorgenommen, zusammen mit Gleichgesinnten diese positiven Erfahrungen mit dem Produktmanagement-Framework Scrum auch zum Einsatz im Schulunterricht für motiviertes und nachhaltiges Lernen für Schülerinnen & Schüler weiter zu geben. So hat er im Jahre 2018 eine Initiative zum Aufbau der “eduScrum Regionalgruppe München” gestartet.

Daniel Westermayr

Daniel ist akkreditierter Kanban Trainer, leidenschaftlicher Lean und Agile Coach und berät und unterstützt europaweit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen (Hygiene und Medizintechnik, Automotiv, Finanzen, Marketing….) auf ihrem Weg zu einer lernenden Organisation. 


Meine eigene Schulkarriere war geprägt von Auf und Abs, meist konnte man an meinem Notenbild ablesen ob ich gerade mit der Art und Weise der Stoffvermittlung zurecht kam oder nicht.

Durch das Konzipieren von Trainings für Erwachsene konnte ich selbst reflektieren, dass Wissensvermittlung auf eine ansprechende, “gehirnfreundliche” und interaktive Weise geschehen muss, um Teilnehmern die regelmäßige Anwendung zu ermöglichen – und so die natürliche Neugier und Lernbereitschaft von Menschen anzuregen und zu fördern. In einem Workshop fragte mich dann eine Teilnehmerin vor einigen Jahren, ob man denn mit diesen Erkenntnissen (u.a. gemeinschaftliches Lernen, Fokus auf Interaktivität, möglichst kurze Feedbackzyklen) nicht viel früher ansetzen müsse, als erst im Berufsleben. 


Und in der Tat, spätestens die Corona-Krise macht deutlich, was in der Bildung in komplexen Umgebungen nicht mehr gut funktioniert: die Vermittlung von Lerninhalten als reiner Experten-Monolog, bei dem die SuS nur passiv Wissen aufnehmen können – mit angekündigten oder unangekündigten Tests als einzige Möglichkeit des (späten) Feedbacks über den Lernerfolg. 

Als ich mich dann mit verschiedenen Studien zum Thema “Lernerfolg” auseinandersetze, stieß ich auf eduScrum, das die u.a. von John Hatte in der Metastudie “Visible Learning” als relevant identifizierten Faktoren unterstützt.

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"Es ist mein Anliegen, gemeinsam mit den anderen engagierten Mitstreiter*innen ein Netzwerk für die Etablierung von eduScrum im Münchner Raum aufzubauen - weil ich tief davon überzeugt bin, dass Bildung ein Schlüsselfaktor einer erfolgreichen und gesunden Gesellschaft ist."

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"Als glühende Montessori-Anhängerin habe ich mehrere Jahre nach dem Weg gesucht, das Konzept vom gemeinsamen, selbstbestimmten, selbstorganisierten und interdisziplinären Lernen bei individueller Geschwindigkeit in alle Schulen zu bringen. eduScrum ist hierfür eine leichtgewichtige Methode, die einfach zu erlernen ist und ganz viel Spaß macht."

Bea Kusnitzoff

Bea ist Trainer, Coach, Organisations- und Produktentwickler und hilft Unternehmen auf ihrem Weg, digital zu werden. Seit 2008 ist sie in unterschiedlichen agilen Rollen von der Team- bis zur Unternehmensebene eines großen Konzerns unterwegs.

 

Schon während des Studiums der pädagogischen Psychologie beschäftigte ich mich intensiv mit selbstorganisiertem Lehren und Lernen in Teams, auch im virtuellen Raum. Ich erkannte, dass die Gestaltung des Rahmens, in dem Lernen stattfindet, eine zentrale Rolle spielt für die Art, wie man sein eigenes Lernen erlebt und belebt. Eine positive Lernkultur hilft dabei, ein ganzes Leben lang selbstbewusst und selbstbestimmt zu lernen.

Seit dem überlege ich mir, wie Kinder und Jugendliche überhaupt zu selbstverantwortlichen Lernern werden können.